ite

  about Yemen

The Republic of Yemen is located on the Arabian Peninsula in Southwest Asia . It is bordered on the north by Saudi Arabia, on the south by the Arab Sea and the Gulf of Aden, on the east by the Sultanate of Oman and on the west by the Red Sea.

   [Read more..]

 

ite
 
programs                                                                                                           ather laguges:     [EN] [FR]

Jemen erleben

Nord- und Südjemen-Rundreise

22/23 Tage

 

 

 Reiseprogramm:

 1. Tag:  Zürich/Genf – Sanaa

Linienflug von Zürich oder Genf nach Sanaa. Ankunft in Sanaa am Abend. Transfer zum Hotel in Sanaa.

 2. Tag:Sanaa

Am Vormittag Besichtigung des Nationalmuseums. Am Nachmittag Stadtrundgang durch die mittelalterlich anmutende und architektonisch eindrucksvolle Altstadt Sanaas. Die Altstadt wurde von der UNESCO auf die Liste der schützenswerten Kulturgüter gesetzt. Sie haben u.a. Gelegenheit, durch die lebhaften und farbenprächtigen Souks zu bummeln. Übernachtung im Hotel in Sanaa.

 3. Tag:Sanaa – Wadi Dar – Shibam – Kaukaban – Thulla

Fahrt nach Shibam durch das landschaftlich eindrucksvolle Wadi Dar mit dem berühmten 5stöckigen Felsenschloss, der ehemaligen Sommerresidenz des Imam Jachjah, das einen 60 m hohen Felskegel krönt. Das Städtchen Shibam liegt am Fusse einer steilen Felswand. Wir wandern auf romantischem Pfad nach Kaukaban, das über dieser Felswand thront und werden mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Dieser Pfad war jahrhundertlang der einzige Zugang nach Kaukaban. Der Höhenunterschied zwischen Shibam und Kaukaban beträgt gute 350 Meter. Gäste, welche die Wanderlust noch nicht gepackt hat, werden ans Ziel gefahren. Anschliessend Weiterfahrt nach Thulla, wo wir neben der alten Stadtmauer grossartige Häuser aus behauenem Naturstein bewundern können. Wir übernachten in Thulla im ehemaligen Imampalast, welcher heute als Funduk dient!

 4. Tag:Thulla – At-Tawila – Al-Machwit – Menacha

Die heutige Fahrt führt uns durch eine einmalig schöne Landschaft. Wir fahren an sorgfältig angelegten Terrassenfeldern vorbei. Eine Augenweide sind auch die Dörfer, die wie Schwalbennester am Berg kleben. Von Al-Machwit aus geht es hinunter ins Wadi Sara. Wir fahren mit unserem Landcruiser eine Zeitlang durchs Wadi,  dessen Vegetation (Flaschenbäume etc.) begeistert. Nachdem wir Khamis Bani Sad erreicht haben, geht es wieder hinauf ins Hochland nach Menacha (2250 m.ü.M.), wo wir die Nacht in einem Funduk verbringen werden.

 5. Tag:Menacha – Hajjarah – Al-Maraawiah

Frühmorgens Bergwanderung durch das traumhaft schöne Harraz-Gebirge vom Felsennest Hajjarah nach Kahel (Dauer ca. 4 Std.). Nachmittags Fahrt hinunter in die Tihama. Die Hochgebirgsvegetation, die wir allmählich verlassen, wechselt in eine subtropische Flora mit Bananen- und Papayakulturen. Wir verbringen die Nacht in den Dünen ganz in der Nähe von Al-Maraawiah. Camping.

 6. Tag:Al-Maraawiah – Hodeida – Bayt al-Faqih – Zabid – Chocha

Wir befinden uns jetzt in der Tihama. Hier herrscht tropisches Klima. Die Dörfer und ihre Bewohner erinnern stark an Afrika. Zuerst besuchen wir den äusserst interessanten Fischmarkt in Hodeida. Danach fahren wir nach Bayt al-Faqih und besuchen dort den Wochenmarkt. Weiterfahrt nach Zabid, einer der frühesten Universitätsstädte der islamischen Welt. Anschliessend Weiterfahrt nach Chocha, einem kleinen Fischerdörfchen. Wir verbringen die Nacht direkt am Roten Meer in einem Palmenhain. Gute Gelegenheit zum Schwimmen im warmen Wasser. Camping.

7. Tag:Chocha – Mocha – Taizz

Am frühen Morgen stechen wir für kurze Zeit in See. Danach fahren wir auf sandigen Pisten, teilweise direkt am Strand, der Küste des Roten Meeres entlang, wo sich eine wunderschöne Aussicht über ein "blaues Meer" bietet, bis unser Etappenziel Mocha (Mokka) erreicht ist. Mocha selbst bietet wenig, war aber im 17. und 18. Jahrhundert ein wichtiger Kaffee-Exporthafen. Bevor wir von der Küste wieder ins Landesinnere nach Taizz steuern, bietet sich eine letzte Gelegenheit, ein Bad im Roten Meer zu nehmen. Übernachtung in einem Hotel in Taizz (1360 m.ü.M.).

 8. Tag:Taizz

Am Vormittag Besuch des farbenprächtigen und wunderschön gelegenen Wochenmarktes in der Nähe von Taizz. Danach Rückfahrt nach Taizz. Besichtigung der Al-Aschrafia-Moschee aus dem 12. Jahrhundert und des Museums. Gegen Abend erklimmen wir den Jebel Sabir (Berg der Geduld) und geniessen die atemberaubende Aussicht auf Taizz. Bummel durch den grossen Souk. Übernachtung in Taizz in einem Hotel.

 9. Tag:Taizz – Jiblah – Ibb – Damt

Weiterfahrt nach Jiblah, einer malerischen Bergstadt (2200 m.ü.M.), welche im 11. Jahrhundert für kurze Zeit unter der Königin Arwa Hauptstadt des mittleren und südlichen Jemen war. Die einst wichtige Stellung Jibblas bezeugen heute noch der Palast und die Moschee der Königin. Unterwegs besichtigen wir in Janad eine der ältesten Moscheen im Jemen, die noch zu Lebzeiten des Propheten errichtet wurde. Weiter fahren wir nach Ibb, dem Zentrum des grünen Jemen. Wir besichtigen die Altstadt, die auf einem Hügelkegel liegt und geniessen den herrlichen Ausblick in die umliegenden Täler. Weiterfahrt über den As-Sumarah-Pass (2800 m.ü.M.), welcher mit seinen zahlreichen Serpentinen und atemberaubenden Ausblicken in die Täler zu den schönsten im Nordjemen zählt. Übernachtung im Hotel in Damt.

 10. Tag:Damt – Sanaa

Ein besonderes Naturschauspiel ist der Kratersee in Damt, den wir am Morgen besichtigen. Weiterfahrt durch eine abwechslungsreiche und interessante Landschaft über Yarim, Dhamar und den Jislah-Pass (2400 m.ü.M.) nach Sanaa. Übernachtung in Sanaa im Hotel.

 11. Tag:Sanaa – Baraqish – Marib

Der heutige Tag führt uns weit in die Geschichte des antiken Jemen zurück. Wir fahren über den Bin-Ghaylan- und den Al-Fardah-Pass (2300 m / 2200 m.ü.M.) hinunter in die Ausläufer der Wüste des "leeren Viertels", des Rub al-Khali, zuerst nach Baraqish, der noch am besten erhaltenen antiken Stadt Jemens. Weiterfahrt nach Marib, der Hauptstadt des antiken Sabäerreiches und der vermeintlichen Residenz der sagenumwobenen Königin von Saba. Wir besichtigen Reste sabäischer Tempelanlagen, u.a. den Auwam-Tempel, auch Mondtempel oder Arsh Bilqis (Thron der Bilqis) genannt, und Reste des Mahram Bilqis (Bilqis-Tempel). Es handelt sich um einen ovalen Rundtempel, der 1962 von der berühmten Wendell-Philips-Expedition teilweise freigelegt wurde, heute aber grösstenteils vom Flugsand wieder zugeweht worden ist. Wir besuchen auch die Ruinenstadt von Alt-Marib. Übernachtung in Neu-Marib im Hotel.

 12. Tag:Marib – Sanaa

Heute besichtigen wir die bedeutenden Überreste des gewaltigen antiken Staudammes. Anschliessend Besichtigung des 1985 erstellten neuen Staudammes. Rückfahrt nach Sanaa. Übernachtung in Sanaa im Hotel.

 13. Tag:Sanaa – Amran – Saada

Fahrt nach Amran. In der Altstadt von Amran, die fast noch vollständig von einer Schutzmauer umgeben ist, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Weiterfahrt nach Saada, unserem nördlichsten Ausflugsziel. Auch diese Stadt hat bis heute ihr mittelalterliches Bild bewahrt und ist von einer mächtigen Wehrmauer aus Lehm umgeben. Sie verbringen die Nacht in Saada im Hotel.

 14. Tag:Saada – Kuchlan – Hajjah – Sanaa

Am Morgen besuchen wir den Markt von Saada. Weiterfahrt über Kuchlan hinauf in die Hochebene nach Hajjah, einem Gebiet, das zu den allerschönsten im Nordjemen zählt. Wir fahren an wunderschönen Terrassenkulturen, Wehrtürmen und Bergnestern vorbei. Hajjah, das von herrlichen Terrassenfeldern malerisch umgeben ist, liegt auf etwa 1750 m Höhe. Rückfahrt nach Sanaa. 

15. Tag:Sanaa

Dieser Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Übernachtung in Sanaa im Hotel.

 16. Tag:Sanaa – Marib – Timna

Fahrt nach Marib. Danach durchqueren wir Wadi Harib und fahren weiter durchs Wadi Bayhan nach Bayhan, dem Hauptort des Tals. Weiterfahrt durch Wüstengebiete über Al-Nuqub nach Timna, der antiken Hauptstadt des Königreiches von Qataban. Zu sehen sind lediglich das alte Stadttor und einige Mauern, der Rest wurde vom Sand zugeweht. Wir verbringen eine romantische Nacht in der Wüste! Camping.

 17. Tag:Timna – Nisab – Ataq – Shabwa

Heute geht es wieder auf abenteuerlichem, aber sicherem Weg durch die Wüste. Wir fahren über Nisab und Ataq nach Shabwa, der antiken Hauptstadt des Hadramaut. Shabwa ist eine der grossartigsten Ruinenstädte im Südjemen. Sie galt früher lange als "verbotene Stadt" und kann von Touristen erst seit der Vereinigung (1990) besichtigt werden. Auch hier liegt vieles noch im Wüstensand verborgen. Ganz in der Nähe schlagen wir unser Nachtlager auf. Camping.

 18. Tag:Shabwah – Al-Qatn – Schibam – Sayun – Tarim

Am Morgen erforschen wir die Ruinenstätte. Anschliessend durchqueren wir weitere Wüstengebiete, die nur Dank der kundigen Führung unseres jemenitischen Partners sicher zugänglich sind und bisher von Touristen kaum besucht wurden. In der Nähe von Shabwah besichtigen wir Steinsalzminen, deren Ausbeutung noch heute in den Händen lokaler Beduinen liegt. Wir fahren über Al-Qatn nach Schibam, der berühmten Wolkenkratzerstadt im Wadi Hadramaut. Ein absoluter Höhepunkt im ehemaligen Südjemen. Ein beeindruckendes Panorama, kurz: "eine der schönsten Städte der Welt"! Die etwa 500 eng aneinandergebauten, bis zu acht Stockwerke hohen Lehmhochhäuser sind zwischen 100 und 300 Jahre alt. Auch diese Stadt wurde von der UNSECO zu einem schützenswerten Erbe der Menschheit erklärt. Die Häuser, die aus Lehm und Häcksel gebaut worden sind, dürfen nur mit traditionellen Baumaterialien saniert werden. Weiterfahrt über Sayun nach Tarim, unserem Tagesziel. Übernachtung im Hotel.

 19. Tag:Tarim – Sayun – Schibam – Tarim

In Tarim, dem einstigen Zentrum religiöser Gelehrsamkeit im Hadramaut, das heute noch viele Moscheen und Religionsschulen besitzt, besuchen wir die Al-Mihdhar-Moschee mit ihrem über 50 m hohen Minarett (von aussen). In Tarim stehen zahlreiche Sommerpaläste aus dem 19. Jahrhundert der in Südostasien zu Reichtum gelangten südarabischen Händler. Auf den Strassen begegnen uns Menschen mit unverkennbar indonesischen Gesichtszügen. Wir fahren weiter nach Sayun und besichtigen unterwegs das Grabmal des Sajid Achmad Ibn  Isa Al Muhajir (des Einwanderers), der als Missionar den Islam im Hadramaut wieder zur Geltung gebracht hat. Er gilt als Stammvater aller Sayids. In der Nähe Achmads soll auch eine "Scheicha", eine Heilige, beigesetzt worden sein. Daher pilgern auch viele Frauen zu diesem Wallfahrtsort. Anschliessend Weiterfahrt nach Sayun, wo wir das Museum, das im ehemaligen Sultanspalast untergebracht ist, besichtigen. Am späteren Nachmittag fahren wir nochmals nach Schibam, um dort den atemberaubenden Sonnenuntergang über dieser imposanten Stadt zu geniessen. Übernachtung im Hotel.

 20. Tag:Tarim – Aynat – Tarim

Heute besichtigen wir die östlich von Tarim gelegenen gut erhaltenen Kuppelgräber von Aynat. Rückfahrt nach Tarim und Übernachtung im Hotel.

 21. Tag:Sayun – Sanaa

Rückflug von Sayun nach Sanaa.

 22./23. Tag:Sanaa – Zürich

Rückflug von Sanaa nach Zürich/Genf. Ankunft in Zürich je nach Fluggesellschaft am 22. oder 23. Tag.

  Das detaillierte Reiseprogramm, angepasst an Ihren Abflugtag, erhalten Sie bei der Buchung. Reisedaten, Preise und Konditionen siehe Preisliste.


 Rundreise 9 Tage

 

 Reiseprogramm

 1. Tag:   Zürich/Genf - Sanaa 

Linienflug von Zürich oder Genf nach Sanaa. Ankunft in Sanaa am Abend. Transfer zum Hotel in Sanaa.

 2. Tag:   Sanaa – Sayun – Schibam – Tarim

Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen in Sanaa. Sie fliegen mit der jemenitischen Fluggesellschaft YEMENIA ins Wadi Hadramaut nach Sayun. Transfer zum Hotel. Anschliessend Fahrt nach Schibam, der berühmten Wolkenkratzerstadt im Wadi Hadramaut. Ein absoluter Höhepunkt im Südjemen. Ein beeindruckendes Panorama, kurz „eine der schönsten Städte der Welt“! Die etwa 500 eng aneinandergebauten, bis zu acht Stockwerke hohen Lehmhochhäuser sind zwischen 100 und 300 Jahre alt. Auch diese Stadt wurde von der UNESCO zu einem schützenswerten Erbe der Menschheit erklärt. Die Häuser, die aus Lehm und Häcksel gebaut worden sind, dürfen nur mit traditionellen Baumaterialien saniert werden. Weiterfahrt über Sayun nach Tarim. Uebernachtung im Hotel.

 3. Tag:   Tarim – Sayun – Tarim

Tarim, das einstige Zentrum religiöser Gelehrsamkeit im Hadramaut, besitzt heute noch viele Moscheen und Religionsschulen. Wir besichtigen die Al-Muhdhar-Moschee mit ihrem 50 m hohen Minarett (von aussen). In Tarim stehen zahlreiche Sommerpaläste aus dem 19. Jahrhundert der in Südostasien zu Reichtum gelangten südarabischen Händler. Auch die Gesichtszüge der Menschen zeigen einen fernöstlichen Einschlag. Wir fahren weiter nach Sayun und besichtigen unterwegs das Grabmal des Sajid Achmad Ibn Isa Al Muhajir (des Einwanderers), der als Missionar den Islam im Hadramaut wieder zur Geltung gebracht hat. Er gilt als Stammvater aller Sayids. In der Nähe Achmads soll auch eine „Scheicha“, eine Heilige, beigesetzt worden sein. Daher pilgern auch viele Frauen zu diesem Wallfahrtsort. Anschliessend Weiterfahrt nach Sayun, wo wir das Museum, das im ehemaligen Sultanspalast untergebracht ist, besichtigen. Uebernachtung im Hotel.

 4. Tag:   Tarim – Al-Mashad – Al-Hagrein – Wadi Doan – Mukalla

Die heutige Fahrt führt uns an den Oberlauf des Wadi Hadramaut. Wir besichtigen in Al-Mashad eine alte Moschee sowie das Grab von Ali Hassan Al-Atas. Anschliessend Fahrt nach Al-Hagrein, einem mehr als tausenjährigen Ort, auf Steinklippen gelegen. Weiterfahrt über das Dschol-Plateau nach Mukalla. Uebernachtung im Hotel.

 5. Tag:   Mukalla – Bir Ali (Qana)

Die heutige Fahrt führt uns durch eine faszinierende Landschaft, an eine Traumbucht nach Bir Ali, dem berühmten antiken Weihrauchhafen Qana. An diesem wunderschönen Ort verbringen wir die heutige Nacht. Schwimmen möglich! Camping.

 6. Tag: Bir Ali – Mayfaa – Habban – Aden

Fahrt naxch Mayfaa. Dort werden wir die Ruinen der antiken Hauptstadt des Unter-Hadramaut besichtigen. Weiterfahrt durch eine schöne Gegend über Habban nach Aden. Aden war vor der Vereinigung 1990 Hauptstadt des Südjemen. Uebernachtung in Aden in einem Hotel.

 7. Tag:   Aden – Taizz

Morgens besichtigen wir die Zisternen von Tauila. Diese Anlage reicht weit in die Antike zurück und wurde von den Briten um 1856 wieder instand gesetzt. Weiterfahrt nach Taizz durch eine reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft. Uebernachtung in einem Hotel in Taizz.

 8. Tag:   Taizz – Ibb – Sanaa

Wir fahren über Ibb, dem Zentrum des grünen Jemen und über zwei Pässe, den Sumarah-Pass (2800m ü. M.), welcher mit seinen zahlreichen Serpentinen und atemberaubenden Ausblicken in die Täler zu den schönsten im Nordjemen zählt, und den Jislah-Pass (2400m ü. M.) nach Sanaa. Am Abend Transfer zum Flughafen.

 9. Tag:   Sanaa – Zürich/Genf

Rückflug nach Zürich/Genf.


Auf den Spuren der Weihrauchstrasse

 

Südjemen-Rundreise

15/16 Tage

 Reiseprogramm:

1. Tag: Zürich/Genf – Sanaa

Linienflug von Zürich oder Genf nach Sanaa. Ankunft in Sanaa am Abend. Transfer zum Hotel in Sanaa.

 2. Tag: Sanaa – Marib – Timna

Fahrt nach Marib. Danach durchqueren wir Wadi Harib und fahren weiter durchs Wadi Bayhan nach Bayhan, dem Hauptort des Tals. Weiterfahrt durch Wüstengebiete über Al-Nuqub nach Timna, der antiken Hauptstadt des Königreiches von Qataban. Zu sehen sind lediglich das alte Stadttor und einige Mauern, der Rest wurde vom Sand zugeweht. Wir verbringen eine romantische Nacht in der Wüste! Camping.

3. Tag: Timna – Nisab – Ataq – Shabwa

Heute geht es wieder auf abenteuerlichem, aber sicherem Weg durch die Wüste. Wir fahren über Nisab und Ataq nach Shabwa, der antiken Hauptstadt des Hadramaut. Shabwa ist eine der grossartigsten Ruinenstädte im Südjemen. Sie galt früher lange als "verbotene Stadt" und kann von Touristen erst seit der Vereinigung (1990) besichtigt werden. Auch hier liegt vieles noch im Wüstensand verborgen. Ganz in der Nähe schlagen wir unser Nachtlager auf. Camping.

4. Tag:Shabwah – Al-Qatn – Schibam – Sayun – Tarim

Am Morgen erforschen wir die Ruinenstätte. Anschliessend durchqueren wir weitere Wüstengebiete, die nur Dank der kundigen Führung unseres jemenitischen Partners sicher zugänglich sind und bisher von Touristen kaum besucht wurden. In der Nähe von Shabwah besichtigen wir Steinsalzminen, deren Ausbeutung noch heute in den Händen lokaler Beduinen liegt. Wir fahren über Al-Qatn nach Schibam, der berühmten Wolkenkratzerstadt im Wadi Hadramaut. Ein absoluter Höhepunkt im Südjemen. Ein beeindruckendes Panorama, kurz: "eine der schönsten Städte der Welt"! Die etwa 500 eng aneinandergebauten, bis zu acht Stockwerke hohen Lehmhochhäuser sind zwischen 100 und 300 Jahre alt. Auch diese Stadt wurde von der UNSECO zu einem schützenswerten Erbe der Menschheit erklärt. Die Häuser, die aus Lehm und Häcksel gebaut worden sind, dürfen nur mit traditionellen Baumaterialien saniert werden. Weiterfahrt über Sayun nach Tarim, unserem Tagesziel. Übernachtung im Hotel.

5. Tag:Tarim – Sayun – Schibam – Tarim

In Tarim, dem einstigen Zentrum religiöser Gelehrsamkeit im Hadramaut, das heute noch viele Moscheen und Religionsschulen besitzt, besuchen wir die Al-Mihdhar-Moschee mit ihrem über 50 m hohen Minarett (von aussen). In Tarim stehen zahlreiche Sommerpaläste aus dem 19. Jahrhundert der in Südostasien zu Reichtum gelangten südarabischen Händler. Sieht man sich in der Bevölkerung um, fällt auf, dass so manche Gesichter indonesische Züge aufweisen. Wir fahren weiter nach Sayun und besichtigen unterwegs das Grabmal des Sajid Achmad Ibn  Isa Al Muhajir (des Einwanderers), der als Missionar den Islam im Hadramaut wieder zur Geltung gebracht hat. Er gilt als Stammvater aller Sayids. In der Nähe Achmads soll auch eine "Scheicha", eine Heilige, beigesetzt worden sein. Daher pilgern auch viele Frauen zu diesem Wallfahrtsort. Anschliessend Weiterfahrt nach Sayun, wo wir das Museum, das im ehemaligen Sultanspalast untergebracht ist, besichtigen. Am späteren Nachmittag fahren wir nochmals nach Schibam, um dort den atemberaubenden Sonnenuntergang über dieser imposanten Stadt zu geniessen. Übernachtung im Hotel.

6. Tag:Tarim – Aynat – Tarim

Heute besichtigen wir die östlich von Tarim gelegenen sehr gut erhaltenen Kuppelgräber von Aynat. Rückfahrt nach Tarim und Übernachtung im Hotel.

7. Tag:Tarim – Al Mashad – Raybun – Al-Hagrein – Wadi Doan

Die heutige Fahrt führt uns an den Oberlauf des Wadi Hadramaut. Wir besichtigen in Al-Mashad eine wunderschöne alte Moschee sowie das Grab von Ali Hassan Al-Atas. Weiterfahrt nach Al-Hagrein, das wie ein Schwalbennest am Berghang klebt. Wir verbringen die Nacht im Wadi Doan, das für Jemens besten Honig bekannt ist! Camping.

8. Tag:Wadi Doan – Ghail Ba Wazir           

Weiterfahrt über das Schol-Plateau nach Ghail Ba Wazir. Diese Tagestour besticht durch die spektakulären Landschaftsbilder. Übernachtung in Ghail Ba Wazir im ehemaligen Sultanspalast!

9. Tag:Ghail Ba Wazir – Schachr – Mukalla

Fahrt nach Schachr, bekannt für seine schön gefertigten Fetas (Tücher, die um die Hüfte gebunden werden). Anschliessend Weiterfahrt nach Mukalla, dort werden wir das Museum besichtigen. Übernachtung in Mukalla in einem Hotel.

10. Tag:Mukalla – Bir Ali  (Qana)

Die heutige Fahrt führt uns durch eine faszinierende Landschaft, an das an einer Traumbucht gelegene Bir Ali, den berühmten antiken Weihrauchhafen von Qana. An diesem wunderschönen Ort verbringen wir die heutige Nacht. Schwimmen möglich! Camping.

11. Tag:Bir Ali – Mayfaa – Ar-Rauda – Habban – Schukra

Wir besuchen zuerst Mayfaa und besichtigen die Ruinen der antiken Hauptstadt im Unter-Hadramaut. Weiterfahrt nach Ar-Rauda, einem kleinen Dorf. Besichtigung einer Tuchfabrik. Weiter fahren wir durch eine abwechslungsreiche Landschaft nach Schukra, wo wir ganz in der Nähe die Nacht verbringen werden. Camping.

12. Tag:Schukra – Abyan Beach – Aden

Weiterfahrt entlang dem Golf von Aden nach Abyan Beach, einem wunderschönen, von Touristen kaum besuchten Strand. Bevor wir unser Tagesziel Aden ansteuern, geniessen wir die See und schwimmen ausgiebig! Übernachtung im Hotel in Aden.

13. Tag:Aden – Taizz

Besuch des Nationalmuseums in Aden und Besichtigung der antiken Zisternen von Tauila, die von den Briten um 1856 wieder instand gestellt worden sind. Weiterfahrt nach Taizz durch eine reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft. Übernachtung im Hotel in Taizz.

14. Tag:Taizz – Sanaa

Wunderschöne Fahrt über den As-Sumarah- und den Jislah-Pass nach Sanaa. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Gute Gelegenheit ein letztes Mal durch die mittelalterlich anmutende und architektonisch eindrucksvolle Altstadt Sanaas zu bummeln.

15./16. Tag:Sanaa – Zürich

Rückflug nach Zürich. Ankunft in Zürich je nach Fluggesellschaft am 15. oder am 16. Tag.

Das detaillierte Reiseprogramm, angepasst an Ihren Abflugtag, erhalten Sie bei der Buchung. Reisedaten, Preise und Konditionen siehe Preisliste.


FASZINIERENDER SÜDJEMEN

 

Rundreise 9 Tage

Reiseprogramm

1. Tag: Zürich/Genf - Sanaa 

Linienflug von Zürich oder Genf nach Sanaa. Ankunft in Sanaa am Abend. Transfer zum Hotel in Sanaa.

 2. Tag:Sanaa – Sayun – Schibam – Tarim

Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen in Sanaa. Sie fliegen mit der jemenitischen Fluggesellschaft YEMENIA ins Wadi Hadramaut nach Sayun. Transfer zum Hotel. Anschliessend Fahrt nach Schibam, der berühmten Wolkenkratzerstadt im Wadi Hadramaut. Ein absoluter Höhepunkt im Südjemen. Ein beeindruckendes Panorama, kurz „eine der schönsten Städte der Welt“! Die etwa 500 eng aneinandergebauten, bis zu acht Stockwerke hohen Lehmhochhäuser sind zwischen 100 und 300 Jahre alt. Auch diese Stadt wurde von der UNESCO zu einem schützenswerten Erbe der Menschheit erklärt. Die Häuser, die aus Lehm und Häcksel gebaut worden sind, dürfen nur mit traditionellen Baumaterialien saniert werden. Weiterfahrt über Sayun nach Tarim. Uebernachtung im Hotel.

 3. Tag:Tarim – Sayun – Tarim

Tarim, das einstige Zentrum religiöser Gelehrsamkeit im Hadramaut, besitzt heute noch viele Moscheen und Religionsschulen. Wir besichtigen die Al-Muhdhar-Moschee mit ihrem 50 m hohen Minarett (von aussen). In Tarim stehen zahlreiche Sommerpaläste aus dem 19. Jahrhundert der in Südostasien zu Reichtum gelangten südarabischen Händler. Auch die Gesichtszüge der Menschen zeigen einen fernöstlichen Einschlag. Wir fahren weiter nach Sayun und besichtigen unterwegs das Grabmal des Sajid Achmad Ibn Isa Al Muhajir (des Einwanderers), der als Missionar den Islam im Hadramaut wieder zur Geltung gebracht hat. Er gilt als Stammvater aller Sayids. In der Nähe Achmads soll auch eine „Scheicha“, eine Heilige, beigesetzt worden sein. Daher pilgern auch viele Frauen zu diesem Wallfahrtsort. Anschliessend Weiterfahrt nach Sayun, wo wir das Museum, das im ehemaligen Sultanspalast untergebracht ist, besichtigen. Uebernachtung im Hotel.

 4. Tag:Tarim – Al-Mashad – Al-Hagrein – Wadi Doan – Mukalla

Die heutige Fahrt führt uns an den Oberlauf des Wadi Hadramaut. Wir besichtigen in Al-Mashad eine alte Moschee sowie das Grab von Ali Hassan Al-Atas. Anschliessend Fahrt nach Al-Hagrein, einem mehr als tausenjährigen Ort, auf Steinklippen gelegen. Weiterfahrt über das Dschol-Plateau nach Mukalla. Uebernachtung im Hotel.

 5. Tag:Mukalla – Bir Ali (Qana)

Die heutige Fahrt führt uns durch eine faszinierende Landschaft, an eine Traumbucht nach Bir Ali, dem berühmten antiken Weihrauchhafen Qana. An diesem wunderschönen Ort verbringen wir die heutige Nacht. Schwimmen möglich! Camping.

6. Tag: Bir Ali – Mayfaa – Habban – Aden

Fahrt naxch Mayfaa. Dort werden wir die Ruinen der antiken Hauptstadt des Unter-Hadramaut besichtigen. Weiterfahrt durch eine schöne Gegend über Habban nach Aden. Aden war vor der Vereinigung 1990 Hauptstadt des Südjemen. Uebernachtung in Aden in einem Hotel.

 7. Tag:Aden – Taizz

Morgens besichtigen wir die Zisternen von Tauila. Diese Anlage reicht weit in die Antike zurück und wurde von den Briten um 1856 wieder instand gesetzt. Weiterfahrt nach Taizz durch eine reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft. Uebernachtung in einem Hotel in Taizz.  

8. Tag:   Taizz – Ibb – Sanaa

Wir fahren über Ibb, dem Zentrum des grünen Jemen und über zwei Pässe, den Sumarah-Pass (2800m ü. M.), welcher mit seinen zahlreichen Serpentinen und atemberaubenden Ausblicken in die Täler zu den schönsten im Nordjemen zählt, und den Jislah-Pass (2400m ü. M.) nach Sanaa. Am Abend Transfer zum Flughafen.

9. Tag:   Sanaa – Zürich/Genf

Rückflug nach Zürich/Genf. 


Südjemen-Rundreise über Marib

 

8/9 Tage

 Reiseprogramm:

 1. Tag:Zürich/Genf – Sanaa

Linienflug von Zürich oder Genf nach Sanaa. Ankunft in Sanaa am Abend. Transfer zum Hotel in Sanaa.

 2. Tag: Sanaa – Marib – Timna

Fahrt nach Marib. Danach durchqueren wir Wadi Harib und fahren weiter durchs Wadi Bayhan nach Bayhan, dem Hauptort im Tal. Weiterfahrt durch Wüstengebiete über Al-Nuqub nach Timna, der antiken Hauptstadt des Königreiches von Qataban. Zu sehen sind das alte Stadttor und einige Mauern, der Rest wurde vom Sand zugeweht. Wir verbringen eine romantische Nacht in der Wüste! Camping.

 3. Tag:Timna – Nisab – Ataq – Shabwa

Heute geht es wieder auf abenteuerlichem, aber sicherem Weg durch die Wüste. Wir fahren über Nisab und Ataq nach Shabwa, der antiken Hauptstadt des Hadramaut. Shabwa ist eine der grossartigsten Ruinenstädte im Südjemen. Sie galt früher lange als "verbotene Stadt" und kann von Touristen erst seit der Vereinigung (1990) besichtigt werden. Auch hier liegt vieles noch im Wüstensand verborgen. Ganz in der Nähe schlagen wir unser Nachtlager auf. Camping.

 4. Tag: Shabwah – Al-Qatn – Schibam – Sayun – Tarim

Am Morgen erforschen wir die Ruinenstätte. Anschliessend durchqueren wir weitere Wüstengebiete, die nur Dank der kundigen Führung unseres jemenitischen Partners sicher zugänglich sind und bisher von Touristen kaum besucht wurden. In der Nähe von Shabwah besichtigen wir Steinsalzminen, deren Ausbeutung noch heute in den Händen lokaler Beduinen liegt. Wir fahren über Al-Qatn nach Schibam, der berühmten Wolkenkratzerstadt im Wadi Hadramaut. Ein absoluter Höhepunkt im ehemaligen Südjemen. Ein beeindruckendes Panorama, kurz: "eine der schönsten Städte der Welt"! Die etwa 500 eng aneinandergebauten, bis zu acht Stockwerke hohen Lehmhochhäuser sind zwischen 100 und 300 Jahre alt. Auch diese Stadt wurde von der UNSECO zu einem schützenswerten Erbe der Menschheit erklärt. Die Häuser, die aus Lehm und Häcksel gebaut worden sind, dürfen nur mit traditionellen Baumaterialien saniert werden. Weiterfahrt über Sayun nach Tarim, unserem Tagesziel. Übernachtung im Hotel.

 5. Tag: Tarim – Sayun – Schibam – Tarim

In Tarim, dem einstigen Zentrum religiöser Gelehrsamkeit im Hadramaut, das heute noch viele Moscheen und Religionsschulen besitzt, besuchen wir die Bibliothek. In Tarim stehen zahlreiche Sommerpaläste aus dem 19. Jahrhundert der in Südostasien zu Reichtum gelangten südarabischen Händler. Sieht man sich in der Bevölkerung um, fällt auf, dass so manche Gesichter indonesische Züge aufweisen. Wir fahren weiter nach Sayun und besichtigen unterwegs das Grabmal des Sajid Achmad Ibn  Isa Al Muhajir (des Einwanderers), der als Missionar den Islam im Hadramaut wieder zur Geltung gebracht hat. Er gilt als Stammvater aller Sayids. In der Nähe Achmads soll auch eine "Scheicha", eine Heilige, beigesetzt worden sein. Daher pilgern auch viele Frauen zu diesem Wallfahrtsort. Anschliessend Weiterfahrt nach Sayun, wo wir das Museum, das im ehemaligen Sultanspalast untergebracht ist, besichtigen. Am späteren Nachmittag fahren wir nochmals nach Schibam, um dort den atemberaubenden Sonnenuntergang über dieser imposanten Stadt zu geniessen. Übernachtung im Hotel.

 6. Tag: Tarim – Aynat – Tarim

Heute besichtigen wir die östlich von Tarim gelegenen gut erhaltenen Kuppelgräber von Aynat. Rückfahrt nach Tarim und Übernachtung im Hotel.

 7. Tag:Sayun – Sanaa

Rückflug von Sayun nach Sanaa.

 8./9. Tag: Sanaa – Zürich/Genf

Rückflug von Sanaa nach Zürich/Genf. Ankunft in Zürich je nach Fluggesellschaft am 8. oder 9. Tag.

Das detaillierte Reiseprogramm, angepasst an Ihren Abflugtag, erhalten Sie bei der Buchung. Reisedaten, Preise und Konditionen siehe Preisliste.


ِِِِِِRABIA FELIX

 

 Nordjemen – Rundreise  15/16 Tage

 Reiseprogramm:

 1. Tag:Zürich/Genf – Sanaa

Linienflug von Zürich oder Genf nach Sanaa. Transfer ins Hotel.

 2. Tag: Sanaa

Am Vormittag Besichtigung des Nationalmuseums, welches im Haus des Glücks (Dar as Saad), im ehemaligen Prinzenpalast, untergebracht ist. Stadtrundfahrt in Sanaa und Umgebung. Am Nachmittag Stadtrundgang durch die von der UNESCO auf die Liste der schützenswerten Kulturgüter gesetzte Altstadt Sanaas, u.a. Bummel durch die lebhaften und farbenprächtigen Souks und Besichtugung des Handwerkzentrum in Sanaa. Uebernachtung in Sanaa im Hotel.

 3. Tag: Sanaa – Baraqis – Marib

Der heutige Tag führt uns weit in die Geschichte des antiken Jemen zurück. Wir fahren über den Bin-Ghaylan und den Al-Fardah-Pass (2300m/ 2200m ü.M.) hinunter in die Ausläufer der Wüste des „leeren Viertels“, des Rub Al-Khali, zuerst nach Baraqish, der am besten erhaltenen antiken Stadt des Jemen. Weiterfahrt nach Marib, der Hauptstadt des antiken Sabäerreiches und der vermeintlichen Residenz der sagenumwobenen Königin von Saba. Wir besichtigen Reste sabäischer Tempelanlagen, u.a. den Auwam-Tempel, auch Mondtempel oder Arsh Bilqis (Thron der Bilqis) genannt, und Reste des Mahram Bilqis (Bilqis-Tempel). Es handelt sich hier um einen ovalen Rundtempel, der 1952 von der berühmten Wendell-Philips-Expedition teilweise freigelegt wurde, heute aber grösstenteils vom Flugsand wieder zugeweht worden ist. Wir besuchen auch die alte Ruinenstadt Marib. Uebernachtung in Neu-Marib im Hotel.

4. Tag:Marib – Sanaa

Heute besichtigen wir die bedeutenden Ueberreste des gewaltigen antiken Staudammes. Anschliessend Besichtigung des 1985 erstellten neuen Staudammes. Rückfahrt nach Sanaa. Uebernachtung in Sanaa im Hotel.

 5. Tag:Sanaa – Menacha – Hajjarah – Hodeida

Wir verlassen am frühen Morgen Sanaa und fahren ins Hochland, an herrlichen Terrassenfeldern vorbei, hinauf nach Menacha (2250m ü.M.). Weiterfahrt im Haraz-Gebirge zum Felsennest Hajjarah. Von hier oben bietet sich ein fantastischer Ausblick! Anschliessend Fahrt hinunter in die Tihama zur Hafenstadt Hodeida. Uebernachtung im Hotel.

 6. Tag:Hodeida – Bayt al-Faqih – Zabid – Taizz

Wir befinden uns jetzt in der Tihama. Hier herrscht tropisches Klima. Die Dörfer und ihre Bewohner erinnern stark an Afrika. Zuerst besuchen wir den faszinierenden Fischmarkt in Hodeida. Anschliessend fahren wir nach Bayt al-Faqih. Dort besuchen wir den grössten und wichtigsten Wochenmarkt in der Tihama. Weiterfahrt nach Zabid, einer alten Universitätsstadt. Besichtigung der interessanten Stadt mit den typischen Tihama-Ornamenten und der Moschee. Weiterfahrt nach Chocha, einem kleinen Fischerdörfchen am Roten Meer, (gute Badegelegenheit). Anschliessend Fahrt nach Taizz (1360m ü. M.), dem kommerziellen Zentrum des nördlichen Jemen. Uebernachtung in Taizz im Hotel.

 7. Tag:Taizz

Am Vormittag Besuch des farbenprächtigen und wunderschön gelegenen Wochenmarktes in der Nähe von Taizz. Danach Rückfahrt nach Taizz. Besichtigung der Al-Aschrafia-Moschee aus dem 12. Jahrhundert und Besuch des Museums. Gegen Abend wandern wir ein Stück weit auf den Jebel Sabir (Berg der Geduld) und geniessen die atemberaubende Aussicht auf Taizz. Bummel durch den grossen Souk. Uebernachtung in Taizz im Hotel.

 8. Tag:Taizz – Aden

Die heutige Fahrt führt uns nach Aden, der ehemaligen britischen Kronkolonie und Hauptstadt des ehemaligen Südjemen. Bummel durch die Altstadt, die im Krater eines erloschenen Vulkans liegt. Besichtigung der Zisternen von Tauila. Diese Anlage reicht weit in die Antike zurück und wurde von den Briten um 1856 wieder instand gesetzt. Wir verbringen die Nacht im Hotel.

 9. Tag:   Aden – At-Turba – Yufrus – Taizz

Am Morgen besuchen wir das sehenswerte Nationalmuseum von Aden. Anschliessend fahren wir durch eine landschaftlich reizvolle Gegend nach At-Turba, das auf einem Plateau auf 1800 m Höhe liegt. Nicht der Ort selber, sondern seine grandiose Lage auf einer Steinklippe fasziniert. Bei schönem Wetter reicht das Auge bis in den ehemaligen Südjemen. Weiterfahrt nach Yufrus, wo sich eine der interessantesten Moscheen der Gegend befindet. Weiterfahrt nach Taizz. Uebernachtung in Taizz in einem Hotel.

 10. Tag: Taizz – Jiblah – Ibb – Safar – Sanaa

Fahrt durch eine landschaftlich schöne Gegend nach Jiblah, einer malerischen Bergstadt (2200m ü.M.), welche im 11. Jahrhundert für kurze Zeit unter der Königin ARWA Hauptstadt des mittleren und südlichen Jemen war. Die einst wichtige Stellung Jiblahs bezeugen heute noch der Palast und die Moschee der Königin. Unterwegs besichtigen wir in Janad eine der ältesten Moscheen im Jemen, welche noch zu Lebzeiten des Propheten errichtet wurde. Weiterfahrt nach Ibb, dem Zentrum des grünen Jemen. Anschliessend folgt eine atemberaubende Passfahrt über den Sumarah-Pass (2800m ü.M.). Er zählt mit seinen zahlreichen Serpentinen und der atemberaubenden Aussicht in die Täler zu den schönsten im Nordjemen, nach Safar, der ehemaligen Hauptstadt des himjariyschen Reiches. Weiterfahrt über den Jislah-Pass (2400m ü.M.) nach Sanaa. Uebernachtung in Sanaa im Hotel.

 11. Tag:   Sanaa – At-Tswila – Kaukaban – Shibam – Thulla – Sanaa

Die heutige Fahrt führt durch einmalig schöne Landschaften nach At-Tawila (2700m ü.M.). Wir fahren an traumhaft schönen Terrassenfeldern vorbei. Unterwegs sehen wir Dörfer, die wie Schwalbennester am Berg kleben. Anschliessend fahren wir weiter nach Kaukaban, einem kleinen Dörfchen, das über einer mehrere 100 Meter hohen Felswand thront. Nachdem wir den herrlichen Anblick genossen haben, wandern wir auf einem romantischen Pfad hinunter nach Shibam, einem alten Städtchen, das direkt unter dieser Felswand liegt. Dieser Pfad war jahrhundertelang der einzige Zugang nach Kaukaban. Der Höhenunterschied zwischen Kaukaban und Shibam beträgt gute 350 m. Gäste, welche die Wanderlust noch nicht gepackt hat, werden ans Ziel gefahren. Anschliessend Weiterfahrt nach Thulla. Dort besichtigen wir neben der alten Stadtmauer, grossartige Häuser aus behauenem Naturstein. Wir fahren nach Sanaa zurück und verbringen die Nacht im Hotel.

 12. Tag:   Sanaa – Kuchlan – Hajjah

Wir fahren hinauf auf die Hochebene nach Hajjah, einem Gebiet, das zu den schönsten im Nordjemen zählt. Ein absoluter Höhepunkt! Bevor wir Hajjah erreichen, zweigen wir auf einer steil ansteigenden Passstrasse nach Kuchlan ab. Auch hier bieten sich herrliche Ausblicke auf die grandiose Hochgebirgslandschaft und die kunstvoll angelegten Terrassenfelder. Weiterfahrt nach Hajjah (1750m ü. M.). Uebernachtung im Hotel.

 13. Tag:   Hajjah – Saada

Heute fahren wir zu unserem nördlichsten Ausflugsziel – nach Saada. Die STadt, die bis heute ihr mittelalterliches Bild bewahrt hat, ist von einer mächtigen Wehrmauer aus Lehm umgeben. Stadtrundgang auf der weitgehend intakten Stadtmauer, u.a. Aussenbesichtigung der Al-Hadi-Moschee. Uebernachtung im Hotel in Saada.

14. Tag:   Saada – As-Sunara – Amran – Sanaa

Am Morgen besuchen wir den interessanten Grossistenmarkt in At-Talh, von dem auch Sie begeistert sein werden! Anschliessend Weiterfahrt ins 15 km entfernte As-Sunara. Von hier bietet sich ein ausgezeichneter Ausblick über die Region Saada. Auf der Rückfahrt nach Sanaa machen wir noch einen Abstecher nach Amran, einem Städchen, das fast noch vollständig von einem Schutzwall umgeben ist und noch sehr ursprünglich geblieben ist. Wir verbringen die Nacht in Sanaa im Hotel.

 15. / 16. Tag:   Sanaa – Zürich /Genf

Rückflug nach Zürich/Genf. Ankunft in Zürich/Genf je nach Fluggesellschaft am 15. od.  16. Tag.


 

Abenteuer Jemen

Bikegruppe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arabia felix: Gluckliches Arabien, haben die Romer den Jemen, das ferne Weihrauchland genannt. Durch dieses Land fuhret die historische Weihrauchstasse, die den Volkern Sudarabiens zugrossem Wohlstand und Macht verhalf. Mit dem arabischen Raum sind  Vorstellungen endloser sandwusten verbunden, was aber fur von Nordjemen nicht zutrifft. Keine andere Gegend in der arabischen Rigion bietet eine solche landschaftliche Vielfalt wie der Norden von Jemen.

Sanaa, der Ausgangspunkt unserer Tour liegt 2300 m uber Meer. Die abenteuerlichen Pisten und die spektakularen Gebirgsstrassen auf denen wir unterwegs sind, lassen jades Mountainbike-Herz hoher schlagen. Wir fahren tagelang durch kunstvoll angeleget Terrassenfelder und wild zerkluftete Berge auf deren Spitzen kleine Dorfer in schwindelerregender Hohe thronen. Ebensowild wie die Berge sehen die schnauzbartiger Jemeniten, mit ihren Krummdolchen am Gurtel oder den Gewehren am Rucken aus. Die meisten leute sind aber ausserordentlich freundlich, nur kleine Kinder ergreifen manchmaldie flucht,wenn sie die ungewohnlichen fortbewegungsmittel sehen.

Ben unserer Erkundungstour im November 1997 mussten wir feststellen, dass nur gelandegangige und sehr starke Toyota-landcruiser die schwindelerregenden Pisten uber die Berge meistern. In der Regel gibt es keine Umfahrungsmoglichkeiten. Wir werden auf unserer Pioniertour pro vier Personen von einem Landcruiser begleitet. Das bietet uns grosstmogliche Sicherheit bei unvorhergesehenen Ereignissen, wie abgeschnittenen Strassen, defekten Bikes oder eventuellen Problemen mit den oft verfeindeten Gebirgsstammen.

Aus diesem Grund mussten wir unseren Pauschalpreis um Fr. 400.-erhohen.

Unser Touroperator in Jemen gehort zn den Erfahrensten in ganz Jemen und hat sowohl in der stadt, als auch in den Bergen, die notigen Kontakte, um uns ein ungehindertes Durchkommen zu gewahrleisten.

Unsere Jemen-Tour zahlt sicher zu den aufregendsten und abenteuerlichsten Reisen in unserem Programm.

Wir empfehlen Ihnen einen unserer Dia-Vortrage (siehe Seite 3 im Prospekt) zu besuchen.

 

Tagesprogramm.

1.Tag

 Zurich-Dubai

 

2.Tag

Dubai Sana'a     

Ankunft in Sanaa am Morgen und Transfer zum Hotel. Am Nachmittag Stadtrundgang durch die mittelalterlich anmutende und architektonisch eindrucksvolle Altstadt.

 

3.Tag

Vorbereitung fur unsere Tour. Am Mittag verladen wir Bikes und Gepack auf die fahrzeuge und fahren in eine zirka 3 Stunden entfernte Stadt, die am fusse der Berge liegt. Unterwegs fahren wir durch ein Tal mit einem beeindruckenden,5-stockigen felsenschloss. Heute ubernachten wir in einem ehemaligen Imanpalast.

 

4.Tag

Endlich geht es los. Die fahrpiste-teilweise in schlechtem Zustand – fuhrt leicht bergauf. Tiefeingeschnittene grune Taler ziehen sich am Berg hoch. Kurz vor Mittag erreichen wir ein riesiges Hochplateau mit einem herrlichen Ausblick.

Wir passieren Dorfer, die zwischen oder auf riesige felsen gebaut sind. Uberall begrussen uns die Kinder und hoffen auf einen Kugelshreiber oder sonst irgendwas. Am Nachmittag stellen wir unsere Zelte auf einem abgeernteten feld auf und richten unser lager ein.

 

5.Tag

Schon bald erreichen wir auf ungefahr 3000 m den hochsten Punkt der Gebirgskette. Die Abfahrt auf die etwas tieferliegende Passstrasse erfordert volle Konzentration. Auf der von Chinesen gebauten Teerstrasse erwartet uns eine gigantische Abfahrt von uber 2000 Hohenmetern. Die Sicht hinunter ins tiefe Tal und auf die umliegenden Bergketten ist grandiose. Wir sind in einer der schonsten Gegenden von Jemen. Unten im Talkessel wechselt die Hochgebirgsvegetation in eine subtropischen flora mit Bananen und Papayakulturen. Der Aufstieg auf einer schonen Gebirgsstrasse zum heutigen Etappenort kostet noch einige Schweisstropfen. Unser komfortables Hotel liegt zuoberst auf einem Hugel in einer grosseren Stadt.

 

5/6/7.tag

Da in der Regel der Himmel am Morgen wolkenlos ist und gute fernsicht herrscht sind wir heute auch fruh unterwegs. Die strecke, die wir in den nachsten drei Tagen vor uns haben, ist absolut spektakular und fuhrt durch eine wilde gebirgslandschaft. Wir fahren uber einen teilweise recht ausgesetzten weg, der nur von gelandegangigen Jeeps befahren warden kann. Wunderschone Terrassenkulturen, Wehrturme, kleine Bergdorfer an stark abfallenden Hangen oder zuoberst auf Bergspitzen pragen die Landschaft. Streckenweise ist der weg so steil,dass man schieben muss und im Laufe des Tages wird es dazu recht heiss. Aufunserer Erkundungstour mussten wir wegen eines Erdrutsches umkehren; so kennen wir zwei Drittel der Strecke nur durch die Beschreibung unseres Guides. Wir warden zweimal campieren und hoffen, die nachste grossere Stadt und ein angenehmes Hotel im Laufe des dritten Tages zu erreichen.

8.Tag

Am heutigen Ruhetag kann jeder tun und lassen, was er mochte. Wir bleiben   eine weitere Nacht im Hotel, das mitten im schonen Ort auf 2000 m liegt.

 

9.Tag

Zam Auftakt haben wir mehr als 1000 Hohenmeter Abfahrt auf einer      ruppigen Naturstrasse vor uns. Wir fahren durch Terrassenfelder mit katbaumen deren Blatter von 80 % der Jemeniten als "Rauschmittel" gekaut warden. Tiefer im Tal finden wir Bananen –und Kaffee-Plantagen. Die Talsole liegt auf 900 Meter. Hier folgen wir nun ca. 40 Kilometer einem ausgetrockneten flussbett, das als Weg fur Gelandefahrzegge benutzt wird. Teilweise ist die Piste angenehum hart, dann wieder steinig und sandig. Auf unserer Erkundungstour allerdings mussten wir wegen einem Gewitter stundenlang in knocheltiefem Wasser Fahren. Wie weit wir heute kommen,hangt vom Zustand des flussbettes ab. Jedenfalls werden wir in den Zelten ubernachten.

 

10.Tag

Wir hoffen,ca. um die Mittagszeit die gut ausgebaute Teerstrasse, die wieder ins Hochland fuhrt, zu erreichen. Bis zu unserem nachsten Etappenort liegen noch 1000 Hohenmeter vor uns.

 

11.Tag

Wir bleiben insgesamt drei Nachte in einem Ort auf 2200 m, der zuoberst auf einem Berg liegt. Das Gebirge rundum bietet viele Moglichkeiten fur schone Touren.

Heute starten wir zu einer ca. 5 stundigen eindrucklichen Rundtour uber einen einmaligen Panoramaweg, der alles beinhaltet, was man von einer Mountainbike-Tour erwartet.

 

12.Tag

Am letzen Biketag gibt es nochmals anstrengende Hohenmeter. Wir       besuchen ein Dorf, das in den Wolken liegt.   

Am Abend sind wir zu einer Party mit einheimischer Musik und Sabeltanz eigeladen. 

13.Tag

 Reservetag (wenn wir den Reservetag nicht benotigen, machen wir eine zusatzliche Biketout).

 

14.Tag

 Ruckfahrt nach Sanaa. Einkaufsbummel und Verpacken des Bikes.

 

15/16.Tag

Am Morgen besuchen wir den Souk, den beruhmten fartenprachtigen Markt von Sanaa. Am Nachmittag Transfer zum flughafen und Ruckflug nach Zurich.

 

Anforderungen

Die Jemen-Poiniertour ist anspruchsvoll, verlangt sehr gute Kondition und gute Technik im Gelande. Wer an Pionier-Touren teilnimmt sollte flexibel und anpassungsfahig sein. Jemen verlangt auch viel Toleranz und Respekt vor Sitten und Brauchen.

 

Kleidung

Auf die tiefreliglosen Traditionen in Jemen muss Rucksicht genommen warden. Bike-Shorts, unbedingt uber die Knie. Fur frauen keine engen und schulterfreien Kleidungsstucke, die unbedingt uber die Knie. Fur frauen keine und schulterfreien Kleidungsstucke, die abzeichnen.

 

TeilnehmerInnen

Mindestens 6, Maximum 12

 

Unsere Leistungen

Linienflug Zurich – Sanaa –Zurich, Transfer, Hotels mit HP. Unterwegs Vollpension, fahrzeuge (1 Toyota Landcruiser pro 4 Personen). Zelte, Campingausrustung, Reparaturkiste, einheimisches Begleitteam, Schweizer reiseleitung.


 

 
Home           |           About us           |           Programs           |           Photo Album           |           FAQS           |           Contacts
Copyright © LePoint.